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Of Mushrooms and Lilac Blossom
Schubert's Music Used ~ Das Dreimäderlhaus
| No
|
Performers |
Description |
Schubert's Works
Used |
| 1st Act |
| 1 |
Schwind, Vogl Introduction
: |
(Both) Fesch und Schneidig, Allweil
gmütlich, Tut ein echter Wiener sich gern gütlich. Unser
Hergott D Wienerleut hat Extra gschaffen
für die Wienerstadt.
Duliöh, duliöh, duduliöh
Duliöh, duliöh.
So ein Weinderl und a Musi
Und ein gstelltes Madel zu ein Gspusi, Wohl
noch keiner Schöner gsehn hat, Als bei uns in
unsrer Wienerstadt.
Duliöh, duliöh, duduliöh
Duliöh, duliöh.
|
Valse sentimentale,
D779/5 |
| 2 |
Haiderl, Hederl, Hannerl Terzett
: Austrittslied der drei Mäderln |
(All): Haiderl und Hederl und Hannerl
Tschöll Flink und Schnell, Äuglein hell! Kommen
zu Dritt nur gang heimlich verstohlen Wer hat befohlen Uns
zur Stell ?
(Haiderl): Such meinen Liebsten
mir ! Liebsten mir - Such meinen Liebsten mir !
(Hederl): Ich such meinen Liebsten mir !
(Hannerl):
Sucht ihren Liebsten hier Und ich figurier Als
Gouvernantchen Oder Elefantchen hier !
(Haiderl and
Hederl): Oder Elefantchen hier !
(Hannerl): So wills
die Ordnung und die Sitte, Daß als dritte Ich hier
wache, Denn die Moral, sie darf nicht leiden Bei euch
beiden In der Sache !
(Haiderl und Hederl): Darf
nicht leiden In der Sache !
(Hannerl): Just nur ein
Blickchen, scheu und zart, Daß ist der klugen Mädchen
Art. Mußt dich bewahren, Sonst erliegst du den
Gefahren ! (Haiderl und Hederl): Scheu und zart, Nacht Mädchenart,
Du mußt bewahren Dich vor den Gefahren !
(All):
Ja, die Männer habens weg ! Ja, die Männer sind
oft keck !
(Hannerl): Gib acht, gib acht, Sonst wirst
du noch ausgelacht ! Wart sein, bis dein
(All):
Ist das goldne Ringelein. Goldene Ringelein, Ringelein,
So glatt und sein.
(Hannerl): Ringelein, Glatt
und sein -
(Haiderl): Ohne Stein -
(All): Ohne
Stein.
Haiderl und Hederl und Hannerl Tschöll Flink
und Schnell, Äuglein hell ! Kommen zu Dritt nur gang
heimlich verstohlen Wer hat befohlen Uns zur Stell ?
Ach ja, wir find da, Weil ihre (unsre) kleinen
Herzchen Schon brennen wie die Kerzchen ! Und darfs
auch niemand wissen noch, Verliebt sind wir (sie) ja doch,
Und bald wird eine Hochzeit draus Dann im Dreimäderlhaus
!
|
Ballet from Rosamunde,
D797/9 |
| 3 |
Schober, Schwind, Kupelwieser, Vogl Quartet
: |
(All). Horch, horch, die Lerch' im Ätherblau Und
Phöbus, neu erweckt, Tränkt seine Rosse mit dem Tau, Der
Blumenkelche deckt. Der Ringelblume Knofpe schließt Die
gold'nen Äuglein auf Mit allem, was da reizend ist, Du
füße Maid steh' auf ! Steh' auf, steh' auf, Du füße
Maid steh' auf !
Wir haben dir was mitgebracht Für
einen Abendschmaus Sieh her, wie diese Knackwurst lacht ! Die
schaut doch herrlich aus ! Dies Kalbkott'lett, wie rosig frisch, Gebraten
ift's im Nu ! Das wird ein wahrer Fürstentisch Und
Nockerln gibt's dazu ! Als Mehlspeis' winkt der Strudel schon. Gefüllt
mit Nuß und Mohn, Auch Käs, auch Käs, Mach'
auf, so riechst du es ! Und Bier und Wein ... Das wird ein
Gaudium sein !
|
Ständchen, D889 |
| 4 |
Schubert, Schober,
Schwind, Kupelwieser, Vogl Quintet : Unter einem
Fliederbaum |
(Schober). Unter einem Fliederbaum,
Ja, da sitzt man schön, Durch den lichten Maienraum
Süße Düfte wehn. Herz, mein Herz,
was wünschst du dir ? Sags zu dieser Stund!
Tu dem lieben Frühling hier Deine Wünsche
kund !
(Vogl). Ich möcht einen Wein vom Rhein,
So alt wie die Welt müßt er sein !
(Schwind).
Ich wünsch mir ein Flügelpaar, Zu reisen das
ganze Jahr !
(Kupelwieser). Und ich möcht gern
der Rubens sein, er soll mir seine Farben leih'n!
(Schober).
Und ich möcht Freunde wie ihe seid Für meine
Lebenszeit.
(Schubert). Ihr habt das Beste vergessen !
Was Trinken, was Reisen, was Essen !
(Alle vier). Das
wär ? Das wär ? |
Piano Sonata in D, D850, 4th Movement
(Rondo) |
(Schubert). Es soll der Frühling
mir künden, Wo werd ich sie finden, Wann neigt
sich die Eine, Die Feine, mir zu ? Und trägt am
schwellenden Mieder Sie blühenden Flieder, Sag
immer ich wieder: Mein Frühling bist du!
(Alle
except Schubert). Es soll der Frühling mir künden, Wo
werd ich sie finden, Wann neigt sich die Eine, Die
Feine, mir zu ?
(Schubert): Und trägt am schwellenden
Mieder Sie blühenden Flieder,
(Alle). Sag
immer ich wieder: Mein Frühling bist du! |
D365/2, Trauerwalzer |
(Schober). Unter einem Fliederbaum,
Ja, da sitzt man schön, Durch den lichten Maienraum
Süße Düfte wehn. Wenn die ganze Welt
erblüht Wie ein bunter Strauß, Was dir tief die
Brust durchglüht, Bricht in Knospen auf !
(Kupelwieser).
Ich liebte ja stets gelich zwei, Doch keine bewahrt mir
die Treu !
(Schwind). Ich wünsch mir ein
weliches Kind, Weil die wohl am tollsten sind !
(Vogl).
Ich lobe mir die Wienerin Mit Schelmenaug und rundem
Kinn.
(Schober). Ich möcht, daß mir ein
Pascha sein, Soll seinen Harem leihn !
(Schubert).
Est ist doch immer die gleiche, Die Liebe, die wonnereiche !
(Alle). Die Lieb ! Die Lieb ! |
Piano Sonata in D, D850, 4th Movement
(Rondo) |
(Schubert). Es soll der Frühling
mir künden, Wo werd ich sie finden, Wann neigt
sich die Eine, Die Feine, mir zu ? Und trägt am
schwellenden Mieder Sie blühenden Flieder, Sag
immer ich wieder: Mein Frühling bist du! (All except
Schubert). Es soll der Frühling mir künden, Wo werd
ich sie finden, Wann neigt sich die Eine, Die Feine, mir
zu ? (Schubert). Und trägt am schwellenden Mieder Sie
blühenden Flieder, (Alle). Sag immer ich wieder:
Mein Frühling bist du! |
D365/2, Trauerwalzer |
| 5 |
Hannerl, Schubert Duet:
Bin so glücklich augenblicklich |
(Hannerl) Bin so glücklich
augenblicklich, daß ich's gar nicht sagen kann.
(Schubert)
Zu viel Ehre wenn's so wäre, wüßt' nicht, was
denn an mir dran.
(Hannerl) Aber geh'ns so was schön's gibt
net mehr wie ihre Lieder.
(Schubert) Zuviel Lob,
sicherlich, hab' schon, glaubt Sie meinen mich!
|
Ecossaise, D735/6 |
(Hannerl) Was Schön'res könnt
sein als ein Wiener Lied, was jauchzt so im Herze und geht ins
G'müt was stimmt uns so fröhlich ob arm, ob reich
und macht uns den Engerln im Himmel gleich? Das singende,
klingende, fröhlichkeitsbringende, herzenbezwingende Lied
aus Wien,
(Both) Das singende, klingende, fröhlichkeitsbringende,
herzenbezwingende Lied aus Wien. |
Deutscher Tanze, D783/7 |
(Schubert) So was Wahres, Wunderbares Gibt's
gewiß kein zweites Mal.
(Hannerl) Dürft'
erlauben, mir's zu glauben Macht's mich glücklich kolossal
(Schubert)
Dieser Schwung! Ewig jung Bleiben doch die alten Lieder!
(Hannerl)
Ganz gewiß Sicherlich! Hab' schon glaubt, Sie meinen mich |
Ecossaise, D735/6 |
(Schubert) Was Schön'res könnt
sein als ein Wiener Lied, was jauchzt so im Herze und geht ins
G'müt was stimmt uns so fröhlich ob arm, ob reich
und macht uns den Engerln im Himmel gleich? Das singende,
klingende, fröhlichkeitsbringende, herzenbezwingende Lied
aus Wien,
(Both) Das singende, klingende, fröhlichkeitsbringende,
herzenbezwingende Lied aus Wien. |
Deutscher Tanze, D783/7 |
| 6 |
Schubert, Schober, Schwind,
Kupelwieser, Vogl, Tschöll, Haiderl, Hederl, Hannerl Finale |
(All) Prosit! Prosit! Prosit! Prosit!
|
?? |
(Schober) Unter einem Fliederbaum,
(All)
ja, da sitz man schön,
(Schober) durch den lichten
Maienbaum
(All) süße Düfte weh'n.
(Hannerl,
Haiderl, Hederl, Schubert, Schober) Herz, mein Herz was wünschtst
du dir, sag's zu dieser Stund'!
(Schober) Tu' dem
lieben Frühling hier
(All) deine Wünsche kund. |
Piano Sonata in D, D850, 4th Movement
(Rondo)
|
(All) Es soll der Frühling mir künden, wo
werd ich sie finden, wann neigt sich die Eine, Feine mir zu
? Und trägt im schwellenden Mieder sie blühenden
Flieder, sag' immer ich wieder: Mein Frühling bist
du! |
D365/2, Trauerwalzer |
(Tschöll) Ja, ja so geht's ! Zwei
Täuberln fliegen aus. Jetzt sind wir bald allein im
Dreimäderlhau.
(Hannerl) Herr Vater, schaub s', was
ist denn dabei? Ich bleib' ja da, ich zähl'doch für
drei!
(Tschöll) Mir tut ja dabai nur Eines weh, das
Haus kommt sein Renommee! |
Der häusliche Krieg,
D787, No. 4 (Verschwörungschor) at "Nur Muth, nur Muth,
dann harret süsser Lohn". |
(Hannerl) 's steht in Wien wo auf der
Bastei ein Haus, da gucken drei Mäderl heraus. Eine
schwarz, die andern zwei blond und braun und immer bei fröhlicher
Laun'. Zeitlich früh kaumbringt die Sunn' den Tag, wird's
munter schon im Taubenschlag. Da kann kichern mann und
schwatzen hör'n, das tun die drei Mäderln so gern,
(Haiderl Hederl) ja, das tun die drei Mäderln so
gern,
(Hannerl) ja, das tun die drei Mäderln so gern. Die
Haiderl, die Hederl und Hannerl! |
Der häusliche Krieg,
D787, No. 11 (Finale) at "Suchet keine stärkern Waffen,
Frauen, euch zum Ehe streit". |
(Hannerl) 's Kleeblatt vom Wienerwald
gibt's nur einmal, das kennt man bei Jung und Alt, liebt's überall. Keck
aus dem Aug' schant der Spitzbub heraus, so is a Mädel vom
Dreimäderlhaus.
(All) 's Kleeblatt vom Wienerwald
gibt's nur einmal, das kennt man bei Jung und Alt, liebt's überall. Keck
aus dem Aug' schant der Spitzbub heraus, so is a Mädel vom
Dreimäderlhaus.
|
Wanderer Fantasy, D760,
Presto |
(Hannerl) Nummer eins, das Haiderl,
ist ideal, Bei ihr traf das Herz schon die Wahl, Nummer
zwei, das Hederl, ist andrer Art, Troßdem ist auch die
schon vernarrt. Nur die Dritte, Jüngste, lacht dazu, Die
Lieb' raubt ihr noch nicht die Ruh', Denn den Besten, Brausten,
denkt sie sich, Den schickt noch der Himmel für mich!
(Haiderl,
Hederl) Ja, den schickt noch der Himmel für mich!
(Hannerl)
Ja, den schickt noch der Himmel für mich! Auch's Hannerl,
die kriegt noch ihr Mannerl. |
Der häusliche Krieg,
D787, No. 11 (Finale) at "Suchet keine stärkern Waffen,
Frauen, euch zum Ehe streit". |
(Hannerl) 's Kleeblatt vom Wienerwald
gibt's nur einmal, das kennt man bei Jung und Alt, liebt's überall. Keck
aus dem Aug' schant der Spitzbub heraus, so is a Mädel vom
Dreimäderlhaus.
(All) 's Kleeblatt vom Wienerwald
gibt's nur einmal, das kennt man bei Jung und Alt, liebt's überall. Keck
aus dem Aug' schant der Spitzbub heraus, so is a Mädel vom
Dreimäderlhaus.
|
Wanderer Fantasy, D760,
Presto |
(Tschöll) Jetzt ist's aber höchste
Zeit, daß wir nach Hause geh'n. Spät ist es schon
Und der Weg ist noch weit.. Hell scheint der Mond, gibt
uns gern sein Geleit'.
(Schober) Wir gehen als Eskorte mit. Tretet
an, Mann für Mann!
(All) Immer voran im gleichen
Schritt, daß nix geschehen kann.
(Bruneder) Darf
ich bitten, Jungfer Hederl? Jeder Mann, der will sein Mäderl!
(Binder)
Jungfer Haiderl, sie gestatten ihrem künfti'gen Ehegatten?
(Hederl,
Haiderl) 's kann für ein Pärchen nichts schöner
wohl sein als eins mit dem andern zu wandern im Schein!
(Tschöll)
Jetzt hinaus, denn sonst kommen wir heut' nicht mehr nach Haus.
(All) La, la, la, la (etc.) |
Military March, D733/3 |
(Hannerl) Was Schön'res
könnt sein als ein Wiener Lied, das jauchzt so im Herzen
und geht ins G'müt was stimmt uns so fröhlich ob arm,
ob reich und macht uns den Engerln im Himmel gleich?
(Hannerl,
Schubert) Das singende, klingende, fröhlichkeitsbringende,
herzenbezwingende Lied aus Wien, Das singende, klingende,
fröhlichkeitsbringende, herzenbezwingende Lied aus Wien. |
Deutscher Tanze,
D783/7 |
|
Military March, D733/3 |
| 2nd Act |
| 6a |
Vogl |
(Vogl) ... Erreicht den Hof mit Müh'
und Not; in seinen Armen das Kind war tot. |
Erlkönig, D328 |
| 6b |
Schubert |
(Schubert) Zu jeder Zeit, wie's
mich g'rad freut, fleigt mir was zu, so wie's im Nu, ich
weiß nicht wie, anz ohne Müh' klingt mir im Ohr
Melodie. Und wie im Traum merk'es ich's wohl kaum, steht's
am Papier, Alles gleich hier, Ich schau mir's an und sag
mir dann: Na ja, wer weiß ist was d'ran? Mir scheint
es war ein Vogerl gar dem ich verdank' was ich da
sang? Hat's nicht das Bächlein gerauscht, hab'ich die
Töne nicht ihm abgelauscht? Nein, nein das wird's wohl
nicht sein !
|
Piano Sonata in G, D894, 3rd Movement
(Trio) |
Licht senkt es sich vom Himmel nieder, hell
quillt mir dann der Born der Liede. Du, holde Phantasie, du
umschwebst mich, du erhebst mich, du versiegst mir nie! Still
freu' ich mich der gold'nen Stunden, froh, daß ich es so
tief empfunden: Gott, jedes Lied ist Dein, denn nur Du
allein gabst mir ein der Kunst zu dienen, wahr und rein! |
Zauberharfe Overture,
D644 (2nd theme) |
Und geht's mir gut, Hab' ich stets
Mut, Denn dann gelingt, Was man auch tut. Und geht's mir
schlecht, Ja, dann erst recht Ich fort und fort schreiben möcht'! Und
sagen heut' überall d' Leut', Der Musikant Ist
nicht recht g'scheit, So denk' ich mir: Kann nichts dafür, Bin
eben anders als ihr. Es singt und klingt es drängt und
zwingt, Mein Herz ist voll, Ich muß, ich soll! Es
blüht und blüht allezeit in mir die Süße
Liederseligkeit. Ja, ja, dazu bin ich da! |
Piano Sonata in G, D894, 3rd Movement
(Trio) |
Licht senkt es sich vom Himmel nieder, hell
quillt mir dann der Born der Liede. Du, holde Phantasie, du
umschwebst mich, du erhebst mich, du versiegst mir nie! Still
freu' ich mich der gold'nen Stunden, froh, daß ich es so
tief empfunden: Gott, jedes Lied ist Dein, denn nur Du
allein gabst mir ein der Kunst zu dienen, wahr und rein! |
Zauberharfe Overture,
D644 (2nd theme) |
| 7 |
Schober, Bruneder, Binder,
Haiderl, Hederl, Hannerl |
(All) Wer's Mädel freit in
schöner Zeit, der hat es nie noch bereut. Im Maienblütt die
Liebe glüht, ein Frühlingstraum uns durchzieht. Die
Äugerl blau, Wie Himmelstau, nur Engerln hab'n so ein
G'schau. Du bleibst mein, ich bleib' dein und immer
soll es so sein! |
Deutscher D783/2 |
(Bruneder, Binder) Jetzt is doch ka Sünd, Also
küß mich geschwind!
(Haiderl, Hederl) 's liegt
freilich nix dran, denn du bist ja mein Mann.
(Schober)
Wir dreh'n uns schon um, denn das Zuschsu'n ist dumm!
(Hannerl)
Man nimmt's einem Eh'paar nicht krumm gar nicht krumm! |
Walzer, D365/10 |
(3 Men) Nichts Schön'res kann es
geben Als Liebe, die loht.
(3 Girls) O Gott, ihr macht
uns Angst und bang! Was da uns noch droht!
(3 Men) Da gäb
ea auch kein Weigern mehr, keinen Pardon!
(3 Girls) Das
Beste ist, wir laufen gleich auf und davon!
(3 Men) Na
schön, na schön Bersucht's doch einmal!
(3
Girls) Na schön, na schön Für uns ist's egal! |
Valse noble, D969/9 |
(3 Men) Schatzerl sei nicht dumm und
dreh dich um. Du Tschapperl du, schau, lach' dazu Das
Trotzen laß, es war nur Spaß, geh' glaub mir
doch das!
(3 Girls) Erst wenn brav du bist und
niederkniest, die Hand mir küßt, dann ist's gebüßt.
Merki in Zukunft dir das Eine hier: sei lieb und gut zu
mir!
|
Deutscher D783/5 |
(3 men) Schau, mein liebes Schnuckerl Als
Verföhnungszuckerl, Fleh' zu deinem Fußerl ich
jetzt um ein Busserl.
(Hannerl) O, mein Herr! O, mein Herr!
(3 Girls) Kan dir ja nicht bös sein, ich will
generös sein. Lad' zu einem Tänzchen Gern dich
ein.
|
Valse sentimentale,
D779/13 |
(All) Wer's Mädel freit in
schöner Zeit, der hat es nie noch bereut. Im Maienblütt die
Liebe glüht, ein Frühlingstraum uns durchzieht. Die
Äugerl blau, Wie Himmelstau, nur Engerln hab'n so ein
G'schau. Du bleibst mein, ich bleib' dein und immer
soll es so sein! |
Deutscher D783/2 |
| 8 |
Schober, Grisi |
(Schober) Sei g'scheit, wer wird denn
schmollen, küß mich, mein Mädel, mit lachendem
G'sicht. Sei g'scheit und tu nicht grollen, denk' dir, so
jung wie heut bleibt man doch nicht.
(Grisi) Ein Bussel,
ein süßes das wär' ja ganz fein, doch soll ich
dich küssen, will ich's nur allein.
(Schober) Sei
g'scheit, brauchst nur zu wollen, schad' um die Zeit, bringst
dich selbst um die Freud!
|
Letzte Walzer, D146/4 |
(Grisi) Das dumme Schauen stets auf
andre Frauen, Liebe will ich aber nicht zu dritt!
(Schober)
Wer zu viel spioniert leicht sich hat blamiert.
(Grisi)
Halt dich fest im Zaum, will dich bewachen stets auf Schritt
und Trit!
|
Deutscher D790/3 |
(Grisi) Wie schön könnt das
sein, wärst du mit mir nur allein, wie gäb' ich gern
dir zurück mit jedem Blick, ein doppelt Glück, wo gäb's
noch so zwei wärst du ein bissel nur treu, das wär
was Liebe man nennt, das wär die Lieb' bis an das End! |
Walzer, D365/6 |
Andre Frau'n anzuschau'n, das ist kein
Schuldbeweis! Bild'st dir ein schlau zu sein machst dir die Hölle
heiß. Marterst mich Stund für Stund, dazu gar kein'
Grund. Bitt' jetzt ist genug, sonst spiel'ich nicht mehr mit.
(Grisi) Trau dir nicht Bösewicht, kenn' deine
Schliche schon. Paß nur auf, komm' dir d'rauf, kriegst den
verdienten Lohn, Flatterhaft immer zu, ungetreu bist nur du!
(Schober) Aber Tschapperl gib' doch Ruh!
(Grisi)
Setz' dir schon zurecht noch den Schädel.
(Schober)
Bist a eifersüchtige Gretel. Siehst das ein? Siehst das
ein? Siehst das ein? Ja!
|
Gratzer Walzer, D924/12 |
(Schober) Sei g'scheit, wer wird denn
schmollen, küß mich, mein Mädel, mit lachendem
G'sicht.
(Grisi) Bin g'scheit und tu nicht grollen, so
jung wie heut bleibt man doch nicht.
| (Schober) Treu will
ich sein alle Zeit dir zum Dank dafür | küssen zu
zwei'n, ach, wie gern immer nur mit dir, | nur mit dir! | |
(Grisi) Gern wär zum Dank ich dafür | Allezeit lieb
nur zu dir, zu dir !
(Both) Schad' um die Zeit, du bringst
dich selber um die Freud!
|
Letzte Walzer, D146/4 |
| 9 |
Schubert, Hannerl |
(Hannerl) Was uns dies Blümlein
verschafft, gleicht einer zaub'rischen Kraft, die uns verrät,
was in der Zukunft Dunkel steht
(Schubert) was in der
Zukunft Dunkel steht
(Hannerl) Dinge, von denen man möcht', daß
sie das Schicksal uns brächt'. Gern man erfährt, ob
das Orakel sie gewährt
(Schubert) Wär' mir das Glück
bissel nur hold, wüßt' ich schon, was ich fragen
wollt!
(Hannerl) Nur wer Mut hat, erringt sich die Welt!
(Schubert)
Das ist ja leider g'rad das, was mir fehlt!
(Hannerl) Nur
ein Trauminöt wil nie was wagen, mehr als versagen kann es
doch schließlich nicht!
(Schubert) Möcht
riskieren schon, doch nicht verlier'n!
(Hannerl) Gut, dann
will ich's als Erste probier'n!
(Schubert) Halt' die Daumen
für Sie.
(Hannerl) Wird es ausgeh'n, was ich jetzt möcht'? Wird's
gut ? Wird's schlecht?
(Schubert) Ist's recht? |
Piano Sonata in A, D664, 3rd Movement
(Allegro) |
(Hannerl) Liebes Schicksalsblümlein,
sprich sag' mir, ob er denkt an mich, tu' mir das Geheimnis
kund, das mir verschwiegen hat bis heut'sein Mund. Sag'
mir, wird mein Wunsch erfüllt? Bleibt mein Sehen
ungestillt? Sag' ob mir die Liebe blüht, ob
sehnsuchtsvoll sein Herz für mich erglüht?
(Schubert)
Was hat sie denn? Laßt mich allein! Sollt' das Orakel
schuld sein? "Nur wer Mut hat, erringt sich die Welt" hat
sie g'sagt, darum frisch gewagt! Ich will's wagen, mehr als
versagen kann es doch schließlich nicht! Ja! Liebes
Schicksalsblümlein, sprich sag' mir, ob sie denkt an mich, tu'
mir das Geheimnis kund, das mir verschwiegen hat bis heut'ihr
Mund. Sag' mir, wird mein Wunsch erfüllt? Bleibt mein
Sehen ungestillt? Sag' ob mir die Liebe blüht, ob
sehnsuchtsvoll ihr Herz für mich erglüht?
|
Piano Sonata in E flat, D568, 1st
Movement (2nd subject) |
| 10 |
Schober, Hannerl |
(Schober) Was ist übers Leberl
krochen, warum sind s' denn gar so bös? Hab' am End'ich
was verbrochen? Was macht Sie denn so nervös
(Hannerl)
Ach, wie sind wir armen Frauen auf der Welt doch übel
d'ran! Keinem Menschen kann man trauen, und schon gar nicht
einen Mann! |
Der häusliche Krieg,
D787, No. 3 (Ensemble) at "Eifrig wollen wir berathen, halten
hier einstreng Gericht !". |
(Schober) Was haben die Männer
schon wieder denn verbrochen?
(Hannerl) Geh'n s', fragen s'
nicht so viel, Denn das geht sie gar nichts an!
(Schober)
Nur ruhig Blut, Kopf hoch mit Mut, am Hochzeitstag wird alles
gut!
(Hannerl) Ich heirat' überhaupt im Leben nicht!
(Schober)
Man muß ja nicht halten was vorher man verspricht! Nicht
wahr? |
Zauberharfe Overture,
D644 (1st theme) |
(Schober) Mädel sei nicht dumm!
Brauchst nicht zu weinen, geht's dir heut' auch krumm, kriegst
schon noch Einen. Für ein schönes Kind bald ein Mann
sich find't. Streck' dein Handerl aus und hol' ihn dir nach
Haus!
(Both) Für ein schönes Kind bald ein Mann
sich find't. Streck' dein Handerl aus und hol' ihn dir nach
Haus! |
Piano Sonata in A minor, D537, 2nd
Movement Piano Sonata in A, D959, 4th Movement |
(Hannerl) Herrgott, wützt' ich
doch nur einen, der es ehrlich meint mit mir! Gibt's auf
Erden wirklich keinen Ausgewachs'nen Kavalier?
(Schober)
In Geduld muß mab sich sassen! - Wenn man jung ist, geht
das ja ! Nur den Mut nicht sinken lassen, 's ist vielleicht
schon einer da! |
Der häusliche Krieg,
D787, No. 3 (Ensemble) at "Eifrig wollen wir berathen, halten
hier einstreng Gericht !". |
(Hannerl) Na, ich hab' genug, will von
keinem wissen mehr!
(Schober) Geduld, nicht so schnell, den
Sie ahnen ja nicht, wer!
(Hannerl) Wenn er mit mir davon
nicht spricht, Leist' ich sehr gern auf ihn Verzicht!
(Schober)
Zur Ehe, da gehören immer zwei!
(Hannerl) Das nützt
mir sehr wenig, wenn ich nicht bin dabei ! Nicht wahr?
|
Zauberharfe Overture,
D644 (1st theme) |
(Schober) Mädel sei nicht dumm!
Brauchst nicht zu weinen, geht's dir heut' auch krumm, kriegst
schon noch Einen. Für ein schönes Kind bald ein Mann
sich find't. Streck' dein Handerl aus und hol' ihn dir nach
Haus!
(Both) Für ein schönes Kind bald ein Mann
sich find't. Streck' dein Handerl aus und hol' ihn dir nach
Haus! |
Piano Sonata in A minor, D537, 2nd
Movement Piano Sonata in A, D959, 4th Movement |
| 11 |
Tschöll |
Wenn uns Gott Kinder schickt |
Klavierstück D946/2 |
| Geh, Alte, schau |
Walzer, D365/12 |
| Yodel |
?? |
| Kriegt m'r Buab'n |
Klavierstück D946/2 |
| Geh, Alte, schau |
Walzer, D365/12 |
| Yodel |
?? |
| 12 |
Schubert, Schober, Hannerl |
Ich schnitt' es gern in alle
Rinden ein |
Ungeduld, D795/7 |
| Wie herrlich schön ist
dieses Lied |
Recitative: ?? |
| Und wie Sie das gesungen haben |
Suleika II, D717 (middle
portion) |
| Und wenn ein Herz |
Wanderer Fantasy D760,
Presto |
| Dein ist mein Herz |
Ungeduld, D795/7 |
| (Melodrama) |
Scherzo D593/2 |
| |
Symphony No 8 in B minor (Unfinished),
D759 1st Mvt Theme |
| Ich schnitt' es gern in alle
Rinden ein |
Ungeduld, D795/7 |
| 3rd Act |
| 12a |
|
Zwischenaktsmusic: moderato |
Klavierstück D946/2 |
| L'istesso tempo |
Walzer, D365/1212b |
| 12b |
|
Introduction |
Military March, D733/3 |
| Melodrama |
Military March, D733/3 |
| 13 |
Schubert |
Kam der Tag, wo ich dich ersah |
Piano Sonata in A, D664, 1st Movement |
| Nicht Klagen! |
Moment musical, D780/6 |
| Sprach mein Mund nie das rechte
Wort |
Piano Sonata in A, D664, 1st Movement |
| Nicht Klagen! |
Moment musical, D780/6 |
| 13a |
|
Reminiscence[1] |
Walzer, D365/12 |
| Yodel |
?? |
| 14 |
Schober, Hannerl |
Tritt ein Jüngling in die
Ehe |
Ecossaise D735/8 |
| Da gehst her, rühr' dich
nicht |
Gratzer Galopp, D925,
Trio |
| 15[2] |
Grisi, Tschöll |
Du hast so was G'wisses, ich
weiß nur net was. |
Octet, D803 |
| Diese Anmut, diese Hülle |
Not Known |
| Schöness Kinderl, leih'
dein Münderl |
Scherzo, D593/1 |
| 16 |
Schubert, Schober, Schwind,
Kupelwieser, Vogl, Tschöll, Haiderl, Hederl, Hannerl |
Schlußgesang: Es soll der
Frühling mir künden |
D365/2, Trauerwalzer |
Notes
| [1] |
This Number is not in my copy of
the vocal score, nor in any recording I have. It is, however, cited
by Ernst Hilmar
). |
| [2] |
This Number is in my copy of the
vocal score, but not in any recording I have.
Ernst Hilmar ,
says it is only in the vocal score. |
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